Der Ziegel ist da

Mit dem o2-Support bin ich sehr zufrieden. Am Tag nach der Bestellung des iPhone kam eine SMS mit dem Inhalt, dass der Tarif nun gewechselt ist. 2 Werktage nach Bestellung dann das iPhone selbst. Anschließen, einrichten, aktivieren, alles problemlos.

Ein oder zwei Dinge gefallen mir am iPhone nicht so gut: GoogleMail kann anscheinend kein Push, man muss den Account entweder manuell oder aber per Zeitplan abrufen. Für den Wecker lässt sich keine eigene Lautstärke definieren. Doch das sind Kleinigkeiten. Wirklich großartig ist natürlich die Riesenauswahl an Apps.

Einige meiner Favoriten:

  • GoodReader, für alles, was mit PDF zu tun hat
  • Dropbox, unverzichtbar
  • Mocha VNC, zum Steuern von Macs und PCs
  • Remote, die Fernbedienung für iTunes
  • AirVideo, ein video streaming client für’s Heimnetzwerk
  • Reeder, für RSS-Feeds
  • IMDb, ein client für imdb.com, mit eingebautem Kinoprogramm
  • ProHDR, für HDR-Aufnahmen
  • TiltShiftGen, für den Spielzeug-Look von Fotos
  • TonePad Pro, das Tenorion in der Hosentasche
  • Sonoma FourTrack, das Portastudio in der Hosentasche
  • das unglaubliche ThumbJam, ein wirklich tolles Musikinstrument mit zig Sounds und hunderten von Skalen, schwer zu beschreiben, siehe z.B. hier
  • Download Meter, misst Traffic
  • Mobile Mouse, macht das iPhone zum Trackpad oder zur 3D-Maus
  • WordBook, englisches Wörterbuch
  • Medikamente, die Rote Liste fürs iPhone
  • PediSafe, alles was der Kinder-Narkotiseur braucht
  • Mediquations, Formeln, Scores und Normalwerte für Mediziner

An Spielen bin ich bisher null interessiert. Heute werde ich zum ersten Mal SleepCycle ausprobieren, ein sog. Schlafphasen-Wecker. Spannend. Was mir noch fehlt, ist ein guter Text Editor mit Dropbox-Integration. Bislang nehme ich behelfsweise die Entwurf-Funktion von Mail.app. Und natürlich Visual Voicemail, das will o2 “Ende des Jahres” am Start haben.

Einen Effekt der iPhone-Nutzung kann ich nach wenigen Tagen schon feststellen: das MacBook bleibt jetzt öfter zu.

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iPhone + o2 – Selbstversuch

So, das iPhone4 ist bestellt. Ich habe mich selbst angefixt, indem ich den iPod Touch für meinen Nachwuchs schon 5 Wochen vor Weihnachten gekauft und seitdem ausgiebig selbst benutzt habe. Nach reiflicher Überlegung (OK, 20-30sec.) habe ich mich für meinen “alten” Anbieter o2 entschieden. Obwohl die (noch) kein Tethering oder VisualVoicemail anbieten. Dafür habe ich jetzt einen Vertrag mit 120 Inklusivminuten in alle Netze (was für mich locker reicht), unbegrenzt SMS in alle Netze sowie Datenflat mit Drosselung erst ab 1GB für 47,50/Monat (inkl. 10% Freiberufler-Rabatt). Und behalte meine alte Nummer. Sounds like a fair deal to me. Bei t-mobile würde ich über die Laufzeit über 300 Euros mehr bezahlen. Über die Netzabdeckung konnte ich mich bisher nicht beschweren – im Gegensatz zu früher, als ich noch t-mobile-Kunde war und zuverlässig zuhause kein Netz hatte.

Tarif wird “in 2-3 Tagen” umgeschaltet, das iPhone soll “Mitte nächster Woche” geliefert werden. Man wird sehen.

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El Duderino

the_dude.gif

IF WE DON’T, REMEMBER ME.
via

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zweites Schallloch für akustische Gitarre

Die Idee ist nicht neu: ein Schallloch in der Zarge kann bei akustischen Gitarren den Klang, den der Spieler hört, verbessern. Einige Gitarrenbauer machen das schon länger. Da ich seit kurzem zwei identische Art & Lutherie AMI Parlor-Gitarren habe, wollte ich das nun mal selbst versuchen. Ein kurzes Gespräch mit dem Gitarrenbauer meines Vertrauens hat gereicht, um mich dafür zu rüsten.

Man nehme: 1 Bohrmaschine, 1 8er Holzbohrer, ein Puk-Sägeblatt, Schleifpapier in 100er, 200er und 400er Stärken, 1 Stück Rundstab mit ca. 4cm Durchmesser, 1 Stück doppelseitiges Klebeband.

Zunächst aber muss man sich eine Schablone in der gewünschten Form des Schalllochs erstellen. Ich habe mir am Rechner ein Oval gezeichnet, dieses ausgedruckt und ausgeschnitten, auf die Zarge gelegt und den Umriss mit Edding übertragen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Reifchen im Inneren des Korpus nicht tangiert werden. Es empfiehlt sich, einen Abstand von mindestens 15mm zu Decke und Boden einzuhalten.

Dann bohrt man innerhalb des Ovals mehrere Löcher und sägt anschließend – wieder innerhalb des Ovals – das Loch aus. Nun nimmt man den Rundstab, beklebt ihn mit doppelseitigem Klebeband und wickelt das Schleifpapier herum. Damit schleift man das Loch sauber aus, zuerst mit dem 100er, dann mit dem 200er und zuletzt mit dem 400er Papier.

So sieht das bei meiner Gitarre aus:

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Man sieht, dass das Loch an zwei Stellen minimal ausgefranst ist, aber für den ersten Versuch nicht schlecht, oder? Nun könnte man noch den Rand des Loches “verkleiden” bzw. mit einem Binding versehen.

Von vorne sieht man nix:

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Das Ergebnis ist klanglich beeindruckend, es kommt einfach viel mehr beim Spieler an. Zur besseren Demonstration kann man jemanden bitten, das Loch während des Spielens mal zuzuhalten und dann wieder zu öffnen. Auch scheint der Klang “nach vorne raus” nicht beeinträchtigt. Sehr empfehlenswert.

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Samstag Nacht

Die 29-jährige Frau, die ihr drittes Kind auf dem Klo bekommt. Die Schwangerschaft war von Familie, Kindsvater und der örtlichen Gynäkologenzunft unbemerkt geblieben. Kein Mutterpass, keine Ultraschalle, keine Anmeldung in irgendeiner Klinik. Das Ganze spielte sich ab im Haus ihrer Eltern, die Mutter lallend im Jogginganzug, Spritflaschen überall, volle Aschenbecher, Klamotten, Gerümpel. Das Kind gottseidank wohlauf, aber noch an der Nabelschnur und der inzwischen im Klo liegenden Plazenta hängend. Okay. keine weiteren Details.

Die Frau währenddessen unbekümmert, scham-los und un-verschämt, froh, auf diese Weise ein kostenloses Taxi in die Geburtsklinik bekommen zu haben. Die Wehen hatten 6 Stunden vorher begonnen, inzwischen war es drei Uhr morgens.  

Das über 70-jährige Ehepaar, das in einer chic eingerichteten Altbauwohnung über zwei Stockwerke wohnt, die einzig durch eine 1 m breite, steile Wendeltreppe verbunden sind. Um die Treppe zu erreichen, muss vorher ein maximal 60 cm breiter Durchgang passiert werden. Überflüssig, zu erwähnen, dass Schlaf-, Arbeits- und Badezimmer oben liegen. Und dass die Frau ein kleines kardiologisches Problem hat (um 4:30h. Beschwerdebeginn wie üblich ca. 6 Stunden vorher). Der Mann möchte, dass wir seine Frau runter tragen. Ich stelle ihn vor die Wahl: entweder sie geht selbst runter oder wir holen die Drehleiter und die Nachbarn bekommen was zu sehen. Sie geht. Immerhin: out-of-bed-time <30min.

Die besoffenen Jugendlichen, die kurz danach vor meinem (geöffneten) Fenster Furzwettbewerbe abhalten.

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